Sommernachtsfest

2014 mit einem erweiterten DRK Hilfs- und Betreuungskonzept und vielen Helfern für das größte Fest in Bad Soden

© DRK Bad Soden am Taunus e.V.

Insgesamt waren 37 Rotkreuz-Helfer in Schichten im Einsatz, um die 28.000 Besucher zu betreuen, die trotz starker Regenfälle am Vortag zum diesjährigen Sommernachtsfest gekommen waren.

Das Behandlungszelt am Messer-Gelände an der Salinenstraße wurde bereits am Vormittag aufgebaut und um 15 Uhr kamen die ersten Helfer, die im Behandlungszelt oder in einen der Fußtrupps eingeteilt waren. Auch die IuK-Einheit (Information und Kommunikation) saß im Einsatzleitwagen bereit. Das Behandlungszelt für die Versorgung von 10 Personen war dieses Mal mit Dr. Peter Frank und Reinhard Volz, frischgebackener Arzt im DRK Bad Soden, mit zwei Ärzten und dem Sanitätsteam besetzt.

© DRK Bad Soden am Taunus e.V.

Ab 18 Uhr waren dann alle Stationen und Fußtrupps voll besetzt. Dieses Jahr kamen zusätzlich Helfer aus Marxheim, Hochheim, Kelkheim, Hattersheim und Kriftel zur Unterstützung. Zum ersten Mal durften auch ältere Mitglieder der Jugendrotkreuzgruppe bis 20 Uhr mithelfen. Für die Verpflegung der Helfer sorgte dieses Jahr der Ortsverein aus Okriftel.

Wegen des schlechten Wetters hatten die Helfer nur halb so viele Einsätze wie im letzten Jahr. Vier Fußtrupps waren ständig auf den Gelände unterwegs und drei Rettungswagen aus Bad Soden, Eppstein und von der DRK Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH waren im Einsatz. So konnte sichergestellt werden, dass Patienten schnell versorgt werden.

Nach einem ruhigen Nachmittag summierten sich die Einsätze in den späteren Abendstunden auf 31 Hilfeleistungen. Zusätzlich waren zur weiteren Versorgung vier Transporte in umliegende Kliniken notwendig. Die meisten Patienten wurden vorwiegend wegen hohen Alkoholkonsums versorgt. Auch einige Verletzungen nach Schlägereien wurden von den Rotkreuz-Helfern behandelt.

Die Zusammenarbeit der beteiligten Hilfskräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei funktionierte wie schon in den Vorjahren hervorragend.

Um 4:30 Uhr morgens war der Behandlungsplatz abgebaut und die ehrenamtlichen Helfer konnten nach einer anstrengenden Nacht endlich schlafen gehen.

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