Blutspende in Bad Soden Q4/2014

85 Spender bei der letzten Herbstblutspende in der Hasselgrundhalle

Seit Jahren benutzt das DRK Bad Soden die Hasselgrundhalle in Bad Soden, um die Blutspenden zu veranstalten. Viermal im Jahr, zwischen 17 und 20 Uhr, treffen sich die Menschen dort um Blut zu spenden. Betritt man die Halle, wird man erstmal durch zwei Rotkreuzhelfer bei der Anmeldung begrüßt: „Hallo! Ihren Blutspender-Ausweis bitte“. Manche Spender haben noch den alten gelben Ausweis, aber der neue elektronische Ausweis im EC-Karten Format nimmt im Portemonnaie weniger Platz weg. Für Erstspender wird nur nach dem Personalausweis gefragt und ein paar Wochen später befindet sich der erste Blutspender-Ausweis im Briefkasten. Die Dokumente werden ausgedruckt und es wird erklärt, was man alles ausfüllen muss: hier und da unterschreiben, den Fragebogen über den Eigenzustand beantworten usw. Erstspender kriegen dazu einen Flyer mit den wichtigsten Informationen über die Blutspende.

Gründliche Untersuchung

Nachdem die Dokumente richtig ausgefüllt sind, wird eine ärztliche Untersuchung durchführt: Blutdruck, Puls, sowie das Fieber werden gemessen, der ausgefüllte Fragebogen wird vom Arzt durchgelesen und, wenn alles in Ordnung ist, dürfen die Spender weiter ins „Labor“ gehen. Dort wird im Finger kurz gepickst, einen Tropfen Blut entnommen und analysiert. In den Warteschlangen kommen Jugendrotkreuzler und bieten etwas zu trinken an. Bevor man Blut spendet muss man nämlich viel trinken.

Nach der Laboruntersuchung kommt ein Rotkreuzhelfer und bietet einen Platz auf einer Liege an: „Linker oder rechter Arm?“. Je nachdem, für welchen Arm, man sich entscheidet wird eine Liege gewählt, die eine linke oder rechte Armlehne hat. Die Daten werden noch einmal vom Blutspendedienst-Personal überprüft, dann wird das Blut abgenommen. Nachdem 500ml gespendet sind, entfernt der Blutspendedienst die Nadel, macht einen Verband um den Arm und ruft „Taxi“, damit ein Rotkreuzhelfer den Spender beim Aufstehen und Laufen bis zur Ruhezone unterstützen kann.

Ruhepause ist wichtig – und auch das Essen kommt nicht zu kurz

In der Ruhezone bleibt man ca. 10 Minuten, bis der Kreislauf sich wieder erholt hat und man sich wieder fit fühlt. Die meisten fühlen sich gleich nach der Blutspende gut, aber sicher ist sicher. Danach kommt das Beste an der Blutspende: Man darf sich eine Tafel Schokolade nehmen und ein leckeres Abendessen wird von den älteren Jugendrotkreuzlern angeboten. Diesmal gab’s zur Oktoberblutspende Fleischkäse im Brötchen und Quarkspeise mit Früchten, dazu Kaffee, Tee oder Cola. Für Vegetarier waren Kräuterquark und Käsebrote vorbereitet. Beim Essen können sich die Spender dann unterhalten.

Knapp eine Stunde hat es gedauert und man hat etwas wirklich Gutes getan. Das Blut, das man spendet, wird für Unfallverletzte oder Kranke genutzt, die Blut brauchen um zu genesen. Nicht jeder Mensch hat das selbe Blut, deswegen müssen viele Leute spenden, damit die richtige Blutgruppe zum richtigen Verletzten gelangt. Insgesamt konnte das DRK Bad Soden 85 Spender, davon 15 Erstspender, bei der letzten Blutspende am 23. Oktober betreuen.

Das DRK Bad Soden bedankt sich herzlich bei allen Spendern und Mitarbeitern des DRK Blutspendedienstes und hofft auf weitere viele Spender bei der nächsten Blutspende am 15. Januar 2015.

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