Katastrophenschutz

Foto: Julius Hammerschick / DRK Bad Soden e.V.

Eine der wichtigsten Aufgaben von Hilfsorganisationen ist die Mitwirkung im Katstrophenschutz.

Neben anderen Organisationen halten auch wir als Deutsches Rotes Kreuz wesentliche Komponenten für größere Schadensereignisse und den Katastrophenfall bereit. Neben einer Schnelleinsatzgruppe für die Dekontamination von Verletzten (Dekon-V) stellen wir einen Teil der Ü/MANV-T Komponente (früher Schnelleinsatzgruppe SEG-Transport) für den zügigen Transport von Betroffenen bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV), als auch die (Ü)MANV-E Komponente (frühere Schnelleinsatzgruppe sitzend) für den reibungslosen Transport von Evakuierten Personen.
Weiter haben wir die Kreisweite Gruppe Information und Kommunikation gegründet.

Nach dem Katastrophenschutzkonzept des Landes Hessen hält der Main-Taunus-Kreis auch Sanitätszüge vor, in die unsere Helferinnen und Helfer ebenfalls eingebunden sind.

Weiterhin bestehen Sondereinheiten wie DEKON-V (Dekontamination von Verletzten), Rettungshundestaffel, Kriseninterventionsteam oder „Hilfen für Helfer“.

Die DRK-Helferinnen und Helfer aus Bad Soden sind in der MANV-T und der MANV-E, sowie der DEKON-V Komponente und Information und Kommunikation Gruppe integriert.

Für Vorfälle oberhalb der sogenannten Katastrophenschwelle, in der der Hauptverwaltungsbeamte einer Kommune den gesetzlichen Katastrophenfall feststellt, sieht das Land Hessen den Einsatz von KatS-Zügen vor.

In diesem Fall werden die MANV-Komponenten umgruppiert zu :

  • 2 Sanitätszügen
  • 2 Betreuungszügen

Wir besetzen im Alarmierungsfall alle 5 Fahrzeuge der Ortsvereinigung und rücken innerhalb von etwa einer halben Stunde aus.