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	<title>Hilfe für Ghana</title>
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	<description>Der Aufbau von Häusern und Schulen mit der Hand - Die Erfahrungen einer Rotkreuzlerin in Ghana</description>
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		<title>Fazit</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 17:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich zurück im kalten Deutschland - und kann mich noch nicht wirklich darüber freuen. Ja, ich habe jetzt wieder den Luxus von fließendem (und warmem) Wasser, saubere Duschen und Toiletten, eine Waschmaschine und Strom auf Knopfdruck. Aber man kann in Ghana auch ganz gut ohne diese Dinge leben. Das Leben dort war irgendwie unkomplizierter und wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich zurück im kalten Deutschland - und kann mich noch nicht wirklich darüber freuen. Ja, ich habe jetzt wieder den Luxus von fließendem (und warmem) Wasser, saubere Duschen und Toiletten, eine Waschmaschine und Strom auf Knopfdruck. Aber man kann in Ghana auch ganz gut ohne diese Dinge leben. Das Leben dort war irgendwie unkomplizierter und wurde nicht bestimmt von SEO, Computerkauderwelsch, E5- oder E10-Benzin, Jobsorgen bzw. dem schwerfälligen öffentlichen Dienst oder Wahlkampf.</p>
<p>Wobei Wahlkampf dort ziemlich ähnlich funktioniert wie überall. Mein Gastvater ist überzeugt davon, dass in Kwamoso spätestens im nächsten Jahr der versprochene Strom fließt, denn dann sind dort die nächsten Wahlen&#8230; Ich hoffe für ihn und die künftigen Freiwilligen dass er recht hat.</p>
<p>Und das facebook-Fieber ist in Ghana leider auch ausgebrochen. Einige Ghanaer waren ganz verwundert, dass es auch Leute gibt, die nicht in Facebook sind. Und einer hat doch tatsächlich gefragt, ob ich dann keine Freunde hätte. Das ist ganz schön traurig. Einer unserer Freiwilligen hat in den drei Monaten, die er bereits dort ist, fast 100 neue &#8220;Freunde&#8221; gewonnen. Aber sind Facebook-Freunde wirklich richtige Freunde? Den Zahn muss man den Ghanaern wohl noch ziehen&#8230; Der Vorteil von fehlendem Strom und damit auch fehlendem Fernseher oder Computer ist, dass man sich abends auch mal miteinander unterhalten oder Karten oder ähnliches spielen kann und so auch tatsächliche Freundschaften aufbauen kann. In unserer schnelllebigen westlichen Welt ist das ja heutzutage leider kaum noch möglich.</p>
<p>Was die Baustelle betrifft, konnte ich die Schule leider nicht mehr im fertigen Zustand sehen, ich hoffe aber, dass ich ein Bild bekomme, sobald die Schule fertig ist. Im Moment standen aber auch schon neue Bauprojekte in den Startlöchern, sodass auch für die nächsten Freiwilligen noch genug zu tun bleibt. Auch wenn der Einsatz nicht wirklich als Hilfe zur Selbsthilfe interpretiert werden kann, wird damit doch ein Beitrag geleistet, den Kindern eine bessere Ausbildung zu ermöglichen. Und das ist mit das Wichtigste was ein Land wie Ghana braucht!</p>
<p>Insgesamt waren die zwei Monate für mich viel zu kurz bzw. sie sind viel zu schnell vergangen. Und es war vor allem eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte und ich jedem dem sich die Gelegenheit bietet nur empfehlen kann. Und wer schon mal ein bißchen üben möchte, kann ja mal eine sog. &#8220;bucket shower&#8221; versuchen: man nehme einen 10 l Eimer (im Original natürlich kaltes Wasser) und einen Schöpfbecher und versucht damit zu &#8220;duschen&#8221;. Man glaubt es kaum, aber es funktioniert!</p>
<p>Und die Eintracht gewinnt jetzt auch wieder&#8230; ;o)</p>
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		<title>Servicegedanke und Marktwirtschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 22:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nochmal ein Nachtrag zum Thema Service. Es gibt durchaus Ghanaer, die sich um ihr Geschaeft durch besonderen Service kuemmern. So geschehen letztes Wochenende am Strand von Busua (im Westen von Ghana). Waehrend wir dort am Strand sassen kam unter anderem der &#8220;Hummer-Mann&#8221; auf uns zu um seinen Hummer an den Mann bzw. die Frau zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal ein Nachtrag zum Thema Service. Es gibt durchaus Ghanaer, die sich um ihr Geschaeft durch besonderen Service kuemmern. So geschehen letztes Wochenende am Strand von Busua (im Westen von Ghana). Waehrend wir dort am Strand sassen kam unter anderem der &#8220;Hummer-Mann&#8221; auf uns zu um seinen Hummer an den Mann bzw. die Frau zu bringen und kurze Zeit spaeter kam der &#8220;Saft-Mann&#8221; um uns seinen Saft und Obstsalat anzubieten. Er liess sich sogar darauf ein, uns den Saft erst spaeter und vor allem gekuehlt zu bringen. Das nenne ich wirklich Service pur! Und was passt besser zum frisch gepresstem Fruchtsaft als ein frischer Pfannkuchen.</p>
<p>Der &#8220;Saft-Mann&#8221; ueberredete uns dann naemlich nachmittags noch zum &#8220;Pancake-Mann&#8221; zu kommen (weiss nicht, ob die irgendwie verwandt oder sonstwie verbunden sind). Alle diese drei &#8220;Geschaeftsleute&#8221; sind in unserem Reisefuehrer vermerkt und wir hatten sowieso vor sie aufzusuchen. Dass die drei <strong>uns</strong> aufsuchten machte die Sache natuerlich einfacher. Und ganz besonders vorteilhaft war die Tatsache, dass Saft und Pfannkuchen am Sonntag zum Fruehstueck nur halb so teuer waren, weil wir ja bereits gute Kunden waren.</p>
<p>Was dann allerdings nicht so ganz zum deutschen Verstaendnis von Service passte, war die Tatsache, dass die Zutaten nach unserer Bestellung erst einmal eingekauft wurden, wie die Bananen und Ananas. Aber wir waren froh, dass es unseren Wuschenpfannkuchen ueberhaupt gab und die Wartezeit auch nicht so lang war wie bisher gewohnt. Und der Hummer wurde ganz unedel mit einem Plastikloeffel serviert&#8230; <img src='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Ob die drei &#8220;Gastronomen&#8221; von Busua mit dieser Taktik  Gewinn machen, kann ich nicht sagen. Allerdings haben wir schon haeufiger ueber die verschiedenen Strassenhaendler diskutiert, die ihre Waren an PKWs oder Trotros verkaufen wollen. Es ist ganz oft der Fall, dass mehrere Frauen (oder Kinder) mit den gleichen Waren (also alle mit Brot oder alle mit Wasser) auf ein anhaltendes Auto zustuermen; nach dem Motto: &#8221;Wer zuerst kommt, mahlt zuerst&#8221;. Wieso kommt keiner von ihnen auf die Idee, verschiedene Waren anzubieten? Ist der Gedankengang so abwegig oder sind die Ghanaer wirklich so naiv? Oft ist es im Trotro auch so, dass man auf den Haendler mit den Plantain-Chips wartet und wartet und wartet&#8230; und ploetzlich (nach ein paar Minuten) hat man gleich die Auswahl aus 4 oder mehr verschiedenen Haendlern mit Plantain-Chips. Da laege es doch wirklich auf der Hand, das Angebot mehr zu streuen. Damit waere sowohl den ungeduldigen Insassen der Autos, die mehr Auswahl haben, sowie den Haendlern, die mehr Umsatz machen koennen, geholfen. Aber bis das Denken soweit ist, wird es wohl noch etwas dauern.</p>
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		<title>Baufortschritt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 15:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Schule sieht langsam wirklich wie eine aus. Wir waren in den letzten Wochen fleissig und haben unter anderem den Boden in den beiden Klassenraeumen mit Erde aufgefuellt. Dafuer haben wir ein Feld um die Ecke ausgebeutet und mussten Unmengen von Sand hin und her tragen. Vor zwei Wochen haben wir dann mit dem verputzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Schule sieht langsam wirklich wie eine aus. Wir waren in den letzten Wochen fleissig und haben unter anderem den Boden in den beiden Klassenraeumen mit Erde aufgefuellt. Dafuer haben wir ein Feld um die Ecke ausgebeutet und mussten Unmengen von Sand hin und her tragen.</p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir dann mit dem verputzen angefangen. Das ist wirklich nicht meine Lieblingsarbeit, weil man mit einem gekonnten Dreh, den Zement an die Wand schmeissen muss, so dass er nicht gleich wieder runterfaellt. Nach ein paar Tagen Uebung klappt das aber mehr schlecht als recht. Mit einem feuchten Holzbrett und einer Maurerkelle wird das Ganze dann geglaettet, so dass am Ende eine wirklich glatte Flaeche entsteht. Ich war echt beeindruckt vom Endergebnis.</p>
<p>In der letzten Woche haben wir dann angefangen, die Grube fuer die Toiletten auszuheben. Die muss 2 m tief werden und wir sind jetzt bei ca. 80 cm. Also noch ein Stueck Arbeit… Und dann fehlt auch noch das Dach, Tueren und Fenster und die Farbe.</p>
<p>Anfangs dachte ich ja wirklich, ich koennte sehen, wie die Schule am Ende aussieht, aber bis sie wirklich fertig ist und dort auch Unterricht stattfindet wird es wohl noch ein paar Wochen dauern. Die Ghanaer sind in ihrer Arbeitsweise eher ein bisschen umstaendlich und nicht gerade effizient und deshalb dauern einige Sachen eben laenger. Ich glaube auch, unser „Supervisor“ ist mit uns ueberfordert, weil wir immer so frueh anfangen wollen oder auch an einem Feiertag arbeiten.
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/baufortschritt/fortschritt4/' title='Fortschritt4'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Fortschritt4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fortschritt4" title="Fortschritt4" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/baufortschritt/fortschritt3/' title='Fortschritt3'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Fortschritt3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fortschritt3" title="Fortschritt3" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/baufortschritt/fortschritt2/' title='Fortschritt2'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Fortschritt2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fortschritt2" title="Fortschritt2" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/baufortschritt/fortschritt1/' title='Fortschritt1'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Fortschritt1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fortschritt1" title="Fortschritt1" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/baufortschritt/gruppenbild/' title='gruppenbild'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/gruppenbild-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="gruppenbild" title="gruppenbild" /></a>
</p>
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		<title>Unabhaengigkeitstag</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 54 Jahren hat Ghana seine Unabhaengigkeit erhalten. Und das wird hier gross gefeiert mit Maerschen und Paraden in allen groesseren Staedten. Die gesamte Stadt (ich kann hier fuer Accra und Koforidua sprechen) ist mit ghanaischen Fahnen und Stoffen in den Farben rot, gelb und gruen geschmueckt. Die Freiwilligen von ProjectsAbroad (aus ganz Ghana) haben deshalb gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 54 Jahren hat Ghana seine Unabhaengigkeit erhalten. Und das wird hier gross gefeiert mit Maerschen und Paraden in allen groesseren Staedten. Die gesamte Stadt (ich kann hier fuer Accra und Koforidua sprechen) ist mit ghanaischen Fahnen und Stoffen in den Farben rot, gelb und gruen geschmueckt.</p>
<p>Die Freiwilligen von ProjectsAbroad (aus ganz Ghana) haben deshalb gestern einen sogenannten &#8220;Health Walk&#8221; vom Headoffice in Accra zu einem Waisenhaus in einem Stadtteil von Accra gemacht. Wir waren eineinhalb Stunden auf den Strassen unterwegs und hatten dabei sogar Polizeibegleitung (aber eine der angenehmeren Art). Dummerweise hat mich unserer gesamter Aufmarsch sehr an Fasching erinnert (viele Gruesse an alle Narren in Deutschland): &#8220;verkleidet&#8221; waren wir mit den gruenen PA-T-Shirts und Musik in Form von Trommeln und Trompeten hatten wir auch dabei. Ein weiterer Haken an der Sache war, dass der Marsch um 6 in Accra losging und wir bereits um viertel vor fuenf abgeholt wurden. Das ist also mitten in der Nacht und lange vorm Aufstehen!</p>
<p>Wir sollten in Accra Fruehstueck bekommen, aber das ghanaische &#8220;it is coming&#8221; bedeutet ca. 2 Stunden Wartezeit. In der Tat gab es das Fruehstueck dann kurz vor 10, aber das Mittagessen bereits kurz nach 11. In dem Waisenhaus war Gelegenheit mit den Kindern dort Fussball, Basket- oder Volleyball zu spielen und alle hatten jede Menge Spass.</p>
<p>Heute war ich auf der &#8220;Eastern Regional Celebration&#8221; in Koforidua (und ein netter Ghanaer, der fuenf Jahre in Hannover gelebt hat, hatte mich in seinem Auto mitgenommen), weil ich hier sehen wollte, wie das Rote Kreuz einen Sanitaetsdienst absolviert (mehr dazu hoffentlich bald auf der Homepage). Alle Schulen der Gegend marschierten dabei vor dem Regionalminister auf und ab, praesentierten Taenze oder sonstige Showeinlagen. Und das alles in der prallen Sonne bei ueber 30 Grad! Am Ende wurde die beste Marscheinlage praemiert und es war wirklich eine Freude mit anzusehen, wie sich die Teilnehmer ueber ihren ersten Platz gefreut haben.</p>
<p>Danach, und das finde ich im Vergleich zu Deutschland wirklich beeindruckend, hat der Minister in den Garten seines Hauptquartiers geladen und allen Teilnehmern der Parade (auch den Helfern) Getraenke und Snacks angeboten. Da wimmelte es nur so von Kindern in den bunten Farben ihrer Schuluniformen und man konnte sich dort auch ganz unbeschwert bewegen. Ich war als Weisse dazwischen und dann auch noch vom Roten Kreuz eine &#8220;Besonderheit&#8221; in diesem Getummel und wurde von dem Regionaldirektor des Roten Kreuz den hohen Herren (welchen auch immer) vorgestellt. Das war schon komisch dort, aber auf jeden Fall angenehm klimatisiert.</p>
<p>Und dann haben die Ghanaer doch tatsaechlich von den Amis abgeschaut: weil der Unabhaengigkeitstag auf einen Sonntag faellt, ist morgen arbeitsfrei. Einige Freiwillige haben bereits diskutiert, ob wir trotzdem auf die Baustelle gehen, damit die Schule endlich fertig wird. Was bei der Diskussion rausgekommen ist, werde ich aber erst heute nachmittag erfahren, wenn die anderen aus Accra zurueckkommen. Klar ist nur, dass der Supervisor seinen freien Tag nutzt, wir aber im Moment auch ohne ihn wissen, was zu tun ist. Also spricht eigentlich alles dafuer, arbeiten zu gehen <img src='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )</p>

<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/unabhaengigkeitstag/freiwillige-in-den-hills/' title='Freiwillige in den Hills'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Freiwillige-in-den-Hills-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Freiwillige in den Hills" title="Freiwillige in den Hills" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/unabhaengigkeitstag/freiwillige-beim-health-walk-von-project-abroad/' title='Freiwillige beim Health Walk von Project Abroad'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Freiwillige-beim-Health-Walk-von-Project-Abroad-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Freiwillige beim Health Walk von Project Abroad" title="Freiwillige beim Health Walk von Project Abroad" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/03/unabhaengigkeitstag/der-health-walk-von-project-abroad/' title='Der Health Walk von Project Abroad'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Der-Health-Walk-von-Project-Abroad-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Health Walk von Project Abroad" title="Der Health Walk von Project Abroad" /></a>

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		<title>fader Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 15:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche mussten wir leider erleben, dass das Leben als Freiwilliger, der eigentlich nur Gutes tun will, nicht immer so einfach ist bzw. der &#8220;Dank&#8221; etwas falsch verstanden wird. Meine Mitbewohnerin war am Dienstag als einzige (weil es eigentlich auf Donnerstag verschoben wurde) bei dem Lesetraining in der Schule und hat dort mit ihren ueblichen Kindern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche mussten wir leider erleben, dass das Leben als Freiwilliger, der eigentlich nur Gutes tun will, nicht immer so einfach ist bzw. der &#8220;Dank&#8221; etwas falsch verstanden wird.</p>
<p>Meine Mitbewohnerin war am Dienstag als einzige (weil es eigentlich auf Donnerstag verschoben wurde) bei dem Lesetraining in der Schule und hat dort mit ihren ueblichen Kindern gearbeitet. Auf dem Heimweg im Trotro stellte sie dann fest, dass ihr ganzes Geld verschwunden war. Die Geldboerse an sich war noch da, nur leider ohne monetaeren Inhalt.</p>
<p>Die Umstaende lassen leider keinen anderen Verdacht zu, als einen einheimischen Lehrer, der zur Zeit des Lesetrainings auch im Klassenraum war und sich dann vorzeitig verabschiedet hat. Ueberfuehren kann man ihn wahrscheinlich nicht mehr, aber das ist schon ziemlich dreist. Man fuehlt sich gelinde gesagt, ziemlich verarscht!</p>
<p>Generell glauben die Ghanaer, dass alle Weissen, die hierher kommen, reich sind. Die koennen sich nicht vorstellen, dass wir zuhause auch erstmal eine zeitlang sparen muessen, um uns einen solchen Trip zu leisten. Im Vergleich zu Afrika sind wir in Europa oder der westlichen Welt sicher reicher, aber man kann halt auch nicht alle Leute ueber einen Kamm scheren. Die Erwartungshaltung der Ghanaer ist ziemlich oft, dass wir ihnen das Geld einfach nur so in die Tasche stecken koennen und das aus der Portokasse zahlen. Oder sie wollen uns heiraten und mit nach Europa kommen, weil sie denken dort ein besseres Leben zu haben.</p>
<p>Das rechtfertigt allerdings noch lange keinen Diebstahl! Wir achten hier verstaerkt auf unsere Sachen, wenn wir abends in die Bar gehen oder mit dem Taxi oder Tro unterwegs sind (da verliert man schon mal schnell was) oder auch auf den ueberfuellten Maerkten. Da rechnet man dann ja auch mit Taschendieben. Aber waehrend einer freiwilligen Taetigkeit an einer Schule, die den Kindern zugute kommen soll? Da erwartet man nun wirklich nicht, beklaut zu werden. Eine Mitarbeiterin von ProjectsAbroad hat auch Geld in der Schule verloren, dachte (oder redete sich ein) zumindest bisher, dass sie es verloren hat&#8230;</p>
<p>Dienstag ging dann die Diskussion los, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Die ghanaische Art und Weise entspricht da nicht unbedingt der westlichen. Und was wir alle nicht wollen, ist, dass die Kinder &#8220;bestraft&#8221; werden, indem das Lesetraining abgebrochen wird. Deshalb lautet die Devise nun, erstmal weitermachen und vermehrte Wachsamkeit. Ich hoffe, dass sich damit alles zum Guten wendet, bin mir aber nicht sicher. Wir sind hier halt doch in Afrika&#8230;</p>
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		<title>Servicewueste Ghana?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 13:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Im Vergleich zu Deutschland natuerlich schon, aber hier in Ghana ist alles ein bisschen anders. Wo der Service fuer deutsche Verhaeltnisse mehr als haarstraeubend ist, ist in Restaurants und Hotels. Wenn man sein Essen bestellt, kann man schon zwei Stunden auf sein Essen warten. Letztes Wochenende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Im Vergleich zu Deutschland natuerlich schon, aber hier in Ghana ist alles ein bisschen anders.</p>
<p>Wo der Service fuer deutsche Verhaeltnisse mehr als haarstraeubend ist, ist in Restaurants und Hotels. Wenn man sein Essen bestellt, kann man schon zwei Stunden auf sein Essen warten. Letztes Wochenende hatten wir unser Abendessen zwei Stunden vorher bestellt und mussten &#8221;nur&#8221; noch eine halbe Stunde drauf warten. Die Vorlaufzeit fuers Fruehstueck war noch groesser, es war trotzdem nicht puenktlich fertig.</p>
<p>In groesseren Gruppen ist es fuer das Personal sehr schwierig, alle Essen gleichzeitig zu bringen &#8211; eigentlich so gut wie unmoeglich. Das heisst, wenn (fast) alle fertig sind, wartet einer oder eine immer noch auf das Essen. Besonders &#8220;lustig&#8221; ist es auch, wenn man bestellt, und dann heisst es, &#8230;haben wir nicht. Ok, dann bitte das &#8230; haben wir nicht&#8230; Irgendwann ist es dann einfacher zu fragen, was die Kueche denn vorraetig hat. Aber daran kann man sich gewoehnen. Erstaunlich ist manchmal, wie lange das Personal braucht um festzustellen, dass kein Salat oder Obst oder was auch immer da ist. So geschehen im Kakum Nationalpark, als der Kellner alle 10 Minuten wiederkam um zu sagen, dass es keinen Orangensaft gibt, dann dass es keinen Toast gibt und schliesslich noch, dass es keine Croissants gibt. Da fragt man sich echt, wie die arbeiten&#8230;</p>
<p>Ganz anders ist der Service jedoch wenn man im Trotro unterwegs ist. Es gibt einen Mate, der das Geld kassiert und fuer das anhalten zustaendig ist. Der hilft dann auch mit dem Gepaeck und verstaut das Gepaeck im Kofferraum. Wenn auf laengeren Fahrten jemand etwas zu trinken oder essen kaufen will, muss man nur dem Mate Bescheid sagen. Beim naechsten Stand an der Strasse wird dann angehalten und der Mate kauft das begehrte Gut fur den Passagier.</p>
<p>Letzte Woche ging die Hilfsbereitschaft dann schon ganz schoen weit. Wir sind kaum losgefahren und nach 50m wieder angehalten, weil mein Sitznachbar &#8220;Sperrgut&#8221; einkaufen musste. Das wurde dann auf dem Dach umstaendlich festgebunden und alle anderen durften zusaetzliche 10 Minuten in der Hitze warten, dass es endlich weitergeht. Und dann mussten wir alle 10 Kilometer anhalten um die Gurte festzuziehen &#8211; das war dann schon ziemlich nervig. Aber die Ghanaer sind ja alle so geduldig&#8230;</p>
<p>Was auch in Deutschland undenkbar ist: wenn das Trotro oder Taxi tanken muss, wird das im vollbesetzten Zustand gemacht. Dabei geht jetzt nicht soviel Zeit verloren, aber wenn man nur noch nach Hause will, ist es mehr als nervig, einen Abstecher ueber die Tankstelle zu machen.</p>
<p>Ansonsten muss ich schon sagen, dass die Ghanaer sehr hilfsbereit sind, allerdings ist der Servicegedanke noch nicht sehr ausgepraegt. Die Mitarbeiter von ProjectsAbroad setzen aber alles daran, Fragen und Wuensche zu erfuellen. So ist es doch tatsaechlich gelungen, nach 6 Wochen einen Kontakt zum Roten Kreuz hier im Ort herzustellen! Am Sonntag kann ich dann an einer Art Sanitaetsdienst anlaesslich des Unabhaengigkeitstages teilnehmen, obwohl meine Planungen eigentlich anders aussahen. Also, vielleicht naechste Woche mehr dazu&#8230;</p>
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		<title>wo einkaufen zum Erlebnis wird&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 15:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer braucht schon riesige Shoppingcenter wenn es Ghana gibt!? Der Einkaeufer an sich wird hier ziemlich verwoehnt. Man braucht naemlich eigentlich nur an der Strasse stehen bleiben und die Waren kommen an einem vorbei spaziert&#8230; Besonder nett anzuschauen ist das an grossen Kreuzungen wenn rot ist. Da stroemen etliche Haendler mit ihren Waren auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer braucht schon riesige Shoppingcenter wenn es Ghana gibt!? Der Einkaeufer an sich wird hier ziemlich verwoehnt. Man braucht naemlich eigentlich nur an der Strasse stehen bleiben und die Waren kommen an einem vorbei spaziert&#8230;</p>
<p>Besonder nett anzuschauen ist das an grossen Kreuzungen wenn rot ist. Da stroemen etliche Haendler mit ihren Waren auf dem Kopf zwischen den Autoreihen hindurch um ihr Zeug zu verkaufen. Die Warenpalette reicht von Wasser, ueber Handtuecher, Zahncreme, kleine Snacks, Guertel, Schuhe, Uhren bis zu Aufladekarten fuers Handy.</p>
<p>Auch wenn man in einem Tro sitzt und wartet, dass es voll wird und losfaehrt, kann man seine Einkaeufe erledigen. Neben den oben genannten kann man hier noch Seife, Waschpulver, Schokolade, Brot, Zwiebeln, Duschgel und Toilettenpapier erstehen. Das Klopapier und die Seife sind meistens schon in handlichen Portionen verpackt, so dass man nur einen Cedi zahlen muss und kein Problem mit Wechselgeld bekommt. Manchmal muss es naemlich schnell gehen, falls das Auto schon losfaehrt.</p>
<p>Richtige Laeden wie man sie in Deutschland kennt, gibt es eher selten. Deswegen auch keine Ladenoeffnungszeiten oder so was. Man geht halt einfach gucken, ob der Stand um die Ecke noch auf hat und entweder hat man Glueck oder eben nicht. Es kann aber schon vorkommen, dass selbst in entlegensten Ecken um zehn noch eine Frau am Strassenrand steht und ihre Ware loswerden moechte.</p>
<p>Verhungern kann man auf Ghanas Strassen eigentlich auch nicht (so lange man Geld hat). Dort werden alle 10 Meter die verschiedensten Lebensmittel und auch fertige Gerichte angeboten. Sehr haeufig sind die Grills fuer die Kochbananen anzutreffen (schmeckt sehr gut). Bei uns Freiwilligen sehr beliebt sind die Egg-Sandwiches. Fuer umgerechnet 50 Cent bekommt man ein echt leckeren Toast mit Ruehrei und Gemuese. Und man kann noch bei der Zubereitung zuschauen. Sogar in dem Ort in dem ich wohne, kann man abends um halb elf noch ein Egg-Sandwich bekommen. Wir haben auch noch nicht alles probiert, was hier zum Verkauf angeboten wird (einige Sachen sehen doch nicht wirklich appetitlich aus). Und wenn man dann noch sieht, dass Fisch den ganzen Tag in der Sonne liegt, moechte man den dann auch nicht unbedingt probieren&#8230;
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/wo-einkaufen-zum-erlebnis-wird/servierfertig-zubereitet/' title='Servierfertig zubereitet'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Servierfertig-zubereitet-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Servierfertig zubereitet" title="Servierfertig zubereitet" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/wo-einkaufen-zum-erlebnis-wird/frische-ware-auf-dem-markt/' title='Frische Ware auf dem Markt'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Frische-Ware-auf-dem-Markt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Frische Ware auf dem Markt" title="Frische Ware auf dem Markt" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/wo-einkaufen-zum-erlebnis-wird/einkaufen-in-ghana/' title='Einkaufen in Ghana'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Einkaufen-in-Ghana-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Einkaufen in Ghana" title="Einkaufen in Ghana" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/wo-einkaufen-zum-erlebnis-wird/balancieren-von-lasten-auf-dem-kopf/' title='Balancieren von Lasten auf dem Kopf'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Balancieren-von-Lasten-auf-dem-Kopf-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Balancieren von Lasten auf dem Kopf" title="Balancieren von Lasten auf dem Kopf" /></a>
</p>
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		<title>Freiwillige&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun noch ein paar Worte zu den Freiwilligen hier. Im Alter von 18 bis 65 ist hier fast alles dabei. Nunja, nicht ganz. Letzte Woche war ein aelteres Ehepaar hier (er Bauprojekt, sie Unterrichten) und unser aeltester Freiwilliger momentan ist ein verrenteter Japaner im Bauprojekt. Ist aber echt erstaunlich, wie fit der ist! Aber fuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun noch ein paar Worte zu den Freiwilligen hier. Im Alter von 18 bis 65 ist hier fast alles dabei. Nunja, nicht ganz. Letzte Woche war ein aelteres Ehepaar hier (er Bauprojekt, sie Unterrichten) und unser aeltester Freiwilliger momentan ist ein verrenteter Japaner im Bauprojekt. Ist aber echt erstaunlich, wie fit der ist! Aber fuer die Arbeit bei ProjectsAbroad gibt es wirklich keine Altersgrenze. Ein 72-jaehriger Arzt aus Holland ist wohl regelmaessig 3 Monate hier, um im Krankenhaus zu helfen. Er ist jetzt weitergezogen nach Asien und kommt Mitte des Jahres wieder nach Ghana zurueck.</p>
<p>Die Aufenthaltsdauer ist auch sehr unterschiedlich. Sie reicht von einem Monat bis sogar 10 Monate. Die meisten pendeln so bei 2-3 Monaten, was eigentlich ein sehr guter Zeitraum ist. Es gibt einige Leute, die verlaengern ihren Aufenthalt, es gibt aber auch welche, die wollen frueher nach Hause. Ich denke, das kommt immer auf die persoenliche Situation drauf an. Eine Freiwillige aus Deutschland wuerde gerne verlaengern, muss aber am Samstag nach Hause, um einen Studienplatz fuer Medizin zu ergattern. Ich wuensche ihr dabei zumindest ganz viel Glueck!!!</p>
<p>Die meisten Freiwilligen sind so 18-20 und bei einigen muss man sich leider fragen, was die eigentlich unter Freiwilligenarbeit verstehen. Party machen und saufen bis zum umfallen und bloss nicht zur Arbeit gehen scheint bei einigen taeglich auf der Agenda zu stehen. Ist echt schade drum.</p>
<p>Aber natuerlich gibt es auch viele, die wirklich bereit sind, viel und hart fuer die gute Sache zu arbeiten. Beeindruckt bin ich von unserer Gruppe im Bauprojekt. Normalerweise ist unser Arbeitsbeginn 8:30 Uhr und es geht ungefaehr bis 12:00 Uhr. Diese Woche hat der harte Kern (ca. 5 Leute) aber entschieden bereits frueher anzufangen, um mehr zu schaffen und vor allem ein bisschen der Hitze zu entgehen. Unser fleissigster &#8220;Anfuehrer&#8221; dabei war tatsaechlich schon halb sieben da. Ich muss zugeben, das war mir dann doch ein bisschen frueh, aber halb acht habe ich auch geschafft. Und die Arbeit macht viel mehr Spass, wenn man richtig viel schafft an einem Tag.</p>
<p>Im Moment sind wir gerade dabei, die beiden Klassenraeume mit Erde aufzufuellen und den Boden zu ebnen. Eine ziemlich aetzende und anstrengende Aufgabe. Diese Woche kamen auch ein paar Eltern von den zukuenftigen Schuelern vorbei, um uns zu danken. Finde ich ja schon nett. Und was mich auch sehr beeindruckt ist die Hilfsbereitschaft einiger Ghanaer. Die kommen auf ihrem Weg zur Arbeit an unserer Baustelle vorbei und sehen, wie wir uns abmuehen. Dann bleiben sie einfach mal eine halbe Stunde oder sogar laenger und helfen uns. Einfach so.</p>
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		<title>Freiwilligenarbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 14:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Organisation mit der ich in Ghana bin heisst ProjectsAbroad und ist hier als NGO anerkannt. Sie ist an vier Standorten in Ghana aktiv. Hier in den Hills, wo ich bin, kann man neben dem Bauprojekt an einem Farmprojekt mitmachen, in Schulen oder Kindergaerten unterrichten, im Waisenhaus oder im Krankenhaus arbeiten. Am Wochenende habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisation mit der ich in Ghana bin heisst ProjectsAbroad und ist hier als NGO anerkannt. Sie ist an vier Standorten in Ghana aktiv. Hier in den Hills, wo ich bin, kann man neben dem Bauprojekt an einem Farmprojekt mitmachen, in Schulen oder Kindergaerten unterrichten, im Waisenhaus oder im Krankenhaus arbeiten. Am Wochenende habe ich auch jemanden kennengelernt, der in Cape Coast an einem Sportprojekt teilnimmt und mit den Kindern nach der Schule Fussball oder aehnliches spielt. Die Moeglichkeiten sind also sehr vielfaeltig.</p>
<p>Manchmal stellt man sich nur die Frage, wie sinnvoll die Arbeit ist oder ob Ghanaer diese Projekte nicht besser selbst durchfuehren sollten/koennen. Bei unserer Baustelle sind wir viele Freiwillige und meistens zwei Ghanaer, die Ahnung von der Materie haben. Es ist allerdings manchmal sehr deprimierend, wenn wir zu fuenft 15 Minuten brauchen um eine Reihe Ziegel zu setzen und Kojo (the machine) am Ende eh alles noch mal korrigiert oder eine andere Reihe in 5 Minuten beendet. Um unsere Baustelle rum sind in letzter Zeit auch zwei andere Gebaeude begonnen wurden und wenn man deren Fortschritt mit unserem vergleicht ist es etwas deprimierend <img src='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ( Die machen allerdings ihre Ziegel nicht selbst. Wenn man aber ueberlegt, dass die Schule ohne ProjectsAbroad gar nicht gebaut worden waere, ist es doch wieder ein Gefuehl, etwas nuetzliches getan zu haben.</p>
<p>Letzte Woche haben wir ein neues Projekt gestartet. Und zwar werden wir jetzt einmal die Woche in einer anderen Schule den Kindern beim lesen helfen. Ich war dabei und muss sagen, dass die Idee super ist. Allerdings beginnt die Lesestunde erst um drei (also nach einem langen Schultag) und viele der Kinder waren unkonzentriert und abgelenkt. Vielleicht war das aber nur, weil es der erste Termin dieser Art war und diese Woche wird es schon besser. Ehrlich gesagt war ich am Anfang auch etwas ueberfordert mit meiner Schuelerin. Hab ja auch keine paedagogische Ausbildung genossen. Anstatt zu lesen hat sie sich die Woerter gemerkt und auswendig gelernt. Das ist aber hier das Schulsystem, das mehr auf &#8220;Drill&#8221; und auswaendig lernen ausgelegt ist.</p>
<p>Eine Freiwillige im Krankenhaus (aus Deutschland) hat mir erzaehlt, dass es fuer sie ein bisschen langweilig ist, weil es (ohne medizinische Vorkenntnisse) nicht so viel zu tun gibt. Ausserdem hat sie mit den Krankenschwestern ein Problem, weil die denken, wir haetten krasse Vorurteile gegen Schwarze. Wenn das so waere, haetten wir unsere Freiwilligenarbeit sicher woanders gemacht. Was ich aber richtig gut finde, und ich hoffe, ich kann auch mal dran teilnehmen, ist das sog. medical outreach jeden Donnerstag. Die Freiwilligen aus dem Krankenhaus gehen mit einer Mitarbeiterin von ProjectsAbroad (ehem. Krankenschwester) in verschiedene Schulen oder Kindergaerten und versorgen dort die Wunden der Kinder, die nicht zum Arzt gehen koennen/wollen. Das finde ich eine richtig gute Sachen.</p>
<p>Das Rote Kreuz scheint sich in Ghana gut versteckt zu haben. Ich habe immer noch nicht rausfinden koennen, ob es hier in den Hills eine Organisation gibt (bzw. scheint es sehr schwer einen Ansprechpartner zu finden). In Cape Coast habe ich am Wochenende ein relativ grosses RK-Gebaeude im vorbeifahren gesehen und in Kumasi habe ich von weitem einige Leute mit RK-Shirts gesehen. Es muss es also geben und ich hoffe, ich werde diese Woche noch schlauer werden&#8230;</p>

<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/zum-thema-mull-2/' title='Müllberge'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/zum-Thema-Müll-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Müllberge" title="Müllberge" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/zum-thema-mull-1/' title='Zum Thema Müll'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/zum-Thema-Müll-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zum Thema Müll" title="Zum Thema Müll" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/wahrend-der-arbeit/' title='Susanne Jäger während der Arbeit'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/während-der-Arbeit-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Susanne Jäger während der Arbeit" title="Susanne Jäger während der Arbeit" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/nutzlich/' title='Nützlich...'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/nützlich-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nützlich..." title="Nützlich..." /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/lesen-in-schule/' title='Lesen in der Schule'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/lesen-in-Schule-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lesen in der Schule" title="Lesen in der Schule" /></a>
<a href='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/2011/02/freiwilligenarbeit/fortschritt-schule/' title='Fortschritt Schul-Bau'><img width="150" height="150" src="http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-content/uploads/Fortschritt-Schule-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fortschritt Schul-Bau" title="Fortschritt Schul-Bau" /></a>

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		<title>Sauberkeit und Muellproblem</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, mit der Sauberkeit ist das so eine Sache, wenn man kein fliessend Wasser hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr wirklich wissen wollt, wie das hier so ist&#8230; Ich bin eigentlich erstaunt darueber, dass in einigen Belangen die Sauberkeit eine eher kleine Rolle spielt, in anderen aber eine groessere. Meine Mitbewohnerin hatte mir anfangs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, mit der Sauberkeit ist das so eine Sache, wenn man kein fliessend Wasser hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr wirklich wissen wollt, wie das hier so ist&#8230;</p>
<p>Ich bin eigentlich erstaunt darueber, dass in einigen Belangen die Sauberkeit eine eher kleine Rolle spielt, in anderen aber eine groessere. Meine Mitbewohnerin hatte mir anfangs geraten nicht im Haushalt zu helfen, weil ich dann sehen wuerde, wie &#8220;sauber&#8221; das Besteck und Geschirr tatsaechlich ist. Und es stimmt. Gewaschen wird, zumindest in unserem Dorf, mit Wasser aus dem Brunnen oder Regenwasser. Das ist nun von vorneherein nicht gerade sauber. Es gibt auch sowas wie Spueli, das wird aber nicht so oft benutzt.</p>
<p>Haende waschen nach der Toilette geht nur, wenn der Eimer, der neben dem Waschbecken steht, auch voll ist. Ist er selten. In groesseren Staedten kann es aber auch vorkommen, dass es fliessendes Wasser gibt und man sich tatsaechlich richtig die Haende waschen kann. Seife ist allerdings eine wahre Seltenheit. In einem Restaurant in Kumasi gab es immerhin Spueli zum Haendewaschen. Es lebe das Sterilium!!!</p>
<p>Wenn es ums essen geht, wird aber mehr Wert auf die Sauberkeit gelegt. Da oft mit der Hand gegessen wird, gibt es zum essen auch eine Schuessel Wasser und Spueli um sich erst die Haende zu waschen und dann zu essen. Wenn dann aber mehrere Haende in diese Schuessel wandern, hat der letzte wohl Pech gehabt <img src='http://www.drk-badsoden.de/ghana-blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ) Wenn ich auf dem Markt aber eine Mango schaelen lasse, versuchen die meisten Verkaeuferinnen mit Hilfe einer Tuete sauber zu arbeiten und das gelingt meistens auch erstaunlich gut. Man kann auch bei fliegenden Haendlern Pfeffereier kaufen (gekochtes Ei mit scharfer Sauce).  Auch die Eier werden ordentlich sauber mit Hilfe einer Tuete geschaelt.</p>
<p>Ein ganz grosses Problem hat Ghana allerdings mit dem Muell. Ueberall in der schoenen Landschaft liegt er rum: die Muelltueten, Plastiktueten, Blechdosen und was sonst noch so anfaellt. In Privathaushalten wird er dann irgendwann verbrannt, was aber auch nicht gerade sehr umweltfreundlich ist.</p>
<p>Was wirklich wie Hohn klingt sind die Schilder, die ueberall rumstehen: Keep Ghana clean! Wuerde ich ja gerne, aber man hat eigentlich keine andere Moeglichkeit als seine leeren Wassertueten in die Landschaft zu werfen. Es gibt naemlich kaum Muelleimer. Kumasi ist da deutlich fortschrittlicher als Accra, da standen vergleichsweise viele Abfallbehaelter rum. Ist nur die Frage, was mit dem gesammelten Muell passiert? Da hab ich leider keine Ahnung. Es gibt auf jeden Fall auch Versuche, die leere Plastikverpackungen zu Taschen zu verarbeiten. Und das Ergebnis sieht gar nicht so schlecht aus. Ghana koennte wahrscheinlich ganz Afrika mit Taschen versorgen, wenn der gesammelte Plastikmuell dazu verarbeitet werden wuerde.</p>
<p>Wirklich schade&#8230;</p>
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